Flitterwochen : Paradies auf Zeit

Eintauchen in unbeschwerte, glückliche Flitterwochenromantik ohne Alltagsstress. Was Honeymooner wollen, wo sie es suchen und einiges Wissenswerte mehr.

 

Viel Sonne, zu zweit an einem traumhaften Strand, azurblaues Wasser und eine exklusive Honeymoon-Suite. Ganz weit weg von allen Sorgen und befreit vom Alltagsstress, ein Paradies auf Zeit: So stellen sich viele die idealen Flitterwochen vor.

Liebespaar am einsamen Sandstrand

Es gibt aber Leute, die auch in den Flitterwochen die Romantik nicht am Palmenstrand, sondern in unberührter Wildnis oder bei einer Städtereise (Venedig! Paris!!) suchen. Einige der schönsten Ziele für Hochzeitsreisende wollen wir Ihnen auf ja.de vorstellen. Vorab aber erst einmal grundsätzliche Informationen zu den Flitterwochen.

Wer, wann, mit wem? Fakten zu den Flitterwochen

Mehr als neunzig Prozent aller deutschen Paare, also etwa 350.000, machen den Umfragen gemäß eine Hochzeitsreise, wobei etwa zwei Drittel davon die Reise kurz nach der Eheschließung antreten, der Rest gewöhnt sich wohl erst einmal an das Eheleben. Die beliebtesten Reiseziele liegen in Asien, gefolgt von Europa und der Karibik.

Nicht wirklich überraschend ist die Tatsache, dass die meisten Flitterwöchner diesen Urlaub allein mit dem Partner verbringen wollen. Bevorzugt werden dabei Luxushotels oder Strandurlaub, idealerweise also eine Kombination von beidem.

Die Planung ist den deutschen Urlaubern dabei sehr wichtig, schließlich soll nichts  dem Zufall überlassen werden. Viele beschäftigen sich schon Monate vor der Reise mit der Suche nach dem richtigen Flug, Hotel und diversen Ausflügen.

Zur Geschichte der Hochzeitsreise

Die wohl erste Referenz an so etwas wie Flitterwochen findet sich schon in der Bibel. Dort heißt es, dass ein frisch verheirateter Mann keine öffentlichen Ämter übernehmen und keine militärischen Feldzüge durchführen soll. Seine Aufgabe für ein Jahr (!) sei es nämlich, seiner Frau Freude zu bereiten. Heutzutage ist dieser Zeitraum deutlich kürzer geworden, aber die Intention ist (idealerweise) weitgehend dieselbe geblieben.

Mit dem aufkommenden Massentourismus Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch die Hochzeitsreisen in Mode. Viele Mediziner rieten zwar anfangs, mit Rücksicht auf die vermeintlich fragile Gesundheit des weiblichen Geschlechts, davon ab, allerdings ohne großen Erfolg. Die beliebtesten Sehnsuchtsziele damals waren die französische Riviera und Italien, speziell Rom und Venedig.

Auch daran hat sich nicht viel geändert, allerdings sind die Möglichkeiten heute vielfältiger und die Entfernungen oft größer geworden.
 

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