Heiraten im Ausland – Ein Traum?

Viele erfüllen sich mit einer solchen Hochzeit einen Traum. Ob eine Eheschließung am Strand oder in der Wüste: Wir haben hier wichtige Tipps und Tricks zusammengestellt.

Welche Formalitäten zu beachten sind

Wenn man sich zu einer Heirat im Ausland entschließt, muss unbedingt rechtzeitig vorher abgeklärt werden, welche Formalitäten zu erfüllen sind. Schließlich soll die Eheschließung auch in Deutschland rechtlich anerkannt sein. Dazu kann man sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes oder im deutschen Konsulat des Heiratslandes erkundigen.

Diese Informationen bitte unbedingt rechtzeitig einholen, damit der geplante Termin auch eingehalten werden kann, wenn diverse Behördengänge notwendig sein sollten.

Auf alle Fälle benötigt man eine Geburtsurkunde, die nicht älter als sechs Monate sein darf, in manchen Fällen auch eine internationale Ausführung. Auch ein Ehefähigkeitszeugnis ist vorgeschrieben, welches Sie beim Standesamt erhalten.

Personalausweis respektive Reisepass sind natürlich ebenfalls obligatorisch. Wer geschieden ist benötigt das Scheidungsurteil; Verwitwete die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners.

Solange man sich an die Regularien des entsprechenden Landes hält („Ortsrecht“), wird jede im Ausland geschlossene Ehe auch in Deutschland anerkannt.

Die sogenannte „Apostille“ wird von den ausländischen Behörden ausgestellt und ist die internationale Echtheitsbestätigung für Verwaltungsakte, wie zum Beispiel eine Eheschließung. Normalerweise wird sie direkt auf die Urkunde aufgesetzt oder gestempelt.

Nach der Rückkehr können Sie die Heirat in Deutschland registrieren lassen. Sofern einer der Ehepartner die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, erledigen Sie das einfach bei ihrem zuständigen Standesamt. Ansonsten ist dafür das Standesamt I, Schönstedtstr. 5, in 13357 Berlin (Mitte) zuständig.

Die Organisation

Die Planung einer Hochzeit ist schon im eigenen Land eine logistische Herausforderung, im Ausland kommen noch einmal zusätzliche Hindernisse auf Sie zu.

Normalerweise fehlt einem natürlich das Wissen über die Örtlichkeiten, die lokalen Dienstleister, die typischen Gepflogenheiten und das übliche Preisniveau. Auch unzureichende Sprachkenntnisse können bei der Organisation zu Schwierigkeiten führen. Es ist sicher keine schlechte Idee, sich bei der Vorbereitung des Festes von Experten vor Ort helfen zu lassen.

Es gibt eine Vielzahl an Dienstleistern, die sich auf bestimmte Hochzeitsdestinationen spezialisiert haben und Ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen können.

Auf jeden Fall sollten Sie jeglichen Briefverkehr aufbewahren und alle Absprachen (Location, Caterer, Band etc.) schriftlich fixieren, um die Vorgänge dokumentieren zu können. Denken Sie auch an geeignete Transport- und Pflegemöglichkeiten für Brautkleid und Anzug.

Bei der Größe der Feier werden Sie im Normalfall Abstriche machen. Bedingt durch die Entfernung und dem daraus resultierenden Kosten- und Zeitfaktor ist es sicherlich weniger Leuten möglich, mit ihnen vor Ort zu sein. Kümmern Sie sich um die anwesenden Gäste mit Tipps zu Land und Leuten.

Reduzieren Sie Kosten

Eventuell legen Sie die Eheschließung in die Nebensaison. Damit reduzieren Sie die Kosten für alle Beteiligten. Viele Hotels bieten Spezialtarife für Hochzeitsreisende, erkundigen Sie sich danach.

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