Neue Hochzeitstrends im Überblick

Die Hochzeit unterliegt ständig neuartigen Trends und Inspirationen. Daher stellen sich einige Grundsatzfragen. Diese reichen von der Wahl der Location, bis zum Essen und bis hin zum Brautkleid.

 

Die Meinungen gehen bei diesen Fragen auseinander, sodass man vermutlich immer verschiedene andere Antwort hören wird. Viele dieser Fragen besitzen möglicherweise hohes Streitpotenzial, sei es weil sie ungewohnt sind oder manchem vielleicht nicht „klassisch“ genug. Wir versuchen nun im Folgenden einen Überblick bereitzustellen, in dem verschiedene und aktuelle Trends umschrieben werden und einen umfassenden Überblick geliefert wird. 

Buffet oder Menü oder Bar oder … ?


 

Eine der größten Grundsatzfragen ist die nach der richtigen Essenswahl. Bei der Planung sollten nicht nur die verschiedenen Geschmäcker berücksichtigt werden, sondern auch das Budget spielt einen entscheidenden Faktor. Allerdings gibt es daneben auch noch viele weitere Faktoren, die berücksichtigt werden wollen.

Auch die Wahl des richtigen Essens unterliegt immer neuen Trends, sodass hier immer mit neuen Ideen gearbeitet und geplant werden kann. Vor einigen Jahren stellte sich die Grundsatzfrage, ob man lieber ein Buffet oder Menü servieren möchte. Beide Varianten haben Ihre Vor- und Nachteile, so sollte man vorher abwägen, eine der beiden Varianten überhaupt in Betracht zu ziehen oder ob man doch etwas komplett anderes wie zum Beispiel eine Bar wählt. Damit sind neben Bars, die Getränke anbieten, auch solche gemeint, die exklusives Essen servieren: von Candy Bars zu Tacco Bars ist alles dabei. Gewählt werden kann dann in der Regel zwischen Bedienung und Selbstbedienung.

Abhängig von der Wahl ist mit Sicherheit der Zeitpunkt, wann die Hochzeit stattfindet. Wenn im Sommer geheiratet wird, können etwa bei der Kuchenfrage frische Obst- und Gemüsetorten serviert werden. Wer etwas ganz Besonderes will, der verwendet nur Sorten, die aus der eigenen Region kommen, was sich größtenteils natürlich nur während des Sommers bewerkstelligen lässt. Aber genauso verhält es sich bei den restlichen Mahlzeiten auch. Daher gilt: Heimatverbundene feiern regional.

Food Trucks – Essen auf Rädern

Klassischerweise kennt man Food Trucks aus Amerika: Das sind Busse, die Fastfood, wie etwa Burger, Sandwiches, Hot Dogs und Pulled Pork „on the road“ anbieten. Doch heutzutage gibt es zig verschiedene Varianten, die äußerst kreative Produkte präsentieren. Damit ist eine enorme Vielfalt gewährleistet. Die meisten Trucks kann man buchen, was durch die Mobilität für leckeres, frisch zubereitetes Essen sorgt. Auch hier spielt die Regionalität wieder eine gewisse Rolle: denn nicht jeder Food Truck ist in jeder Stadt verfügbar. Meist handelt es sich um keine Food-Ketten, sondern um Einzelanbieter. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der selbst gebuchte Food Truck bereits auf der Hochzeit von Freunden war gering – die Feier soll schließlich als einzigartiges Ereignis in Erinnerung bleiben. Und auch, wenn man einen „klassischen“ Food Truck, also mit dem amerikanischen Fastfood, ordert, kann man dies hervorragend mit einer „Motto-“Hochzeit verknüpfen, beispielsweise kann so eine Feier mit amerikanischem Touch verfeinert werden. Auch hier spielt die Einzigartigkeit wieder eine große Rolle.

Die Torte - das Highlight

Wenn wir schon beim Essen sind: Was bleibt oftmals am stärksten in Erinnerung, was ist das Highlight? Natürlich, wenn die Braut und der Bräutigam die Torte anschneiden. Diese sollte daher möglichst individuell sein – am besten werden die gesamten Gäste vollkommen von der Gestaltung überrascht. Seien es Kuchen, die verschiedene Formen in einer Torte vereinen, bestimmte Muster aufweisen oder angesagte Geschmackskombinationen anbieten. Besonders die Individualität steht im Mittelpunkt: Die Torte soll auf die eigene Hochzeit perfekt zugeschnitten sein, soll die eigenen Geschmäcker treffen, das eigene „Design“ der Hochzeit. Auch bei diesem Punkt kann die Saisonalität von bestimmten Früchten und Zutaten wieder eine Rolle spielen: so können frische Himbeeren oder Kirschen Einzug in die süßen Leckerbissen erhalten. Sogenannten Cake Designern sind keine Grenzen gesetzt und toben sich daher für jede neue Hochzeitssaison neu aus.

Der Ort ist entscheidend

Das wo spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle. Wenn man sich in vielen Jahren an die Feier zurückerinnert, spielt der Ort auch immer eine wichtige Rolle, der im Gedächtnis bleibt.

Ein Aktueller Trend ist die Hochzeit im Freien. Was man allerdings beachten sollte ist die Tatsache, dass man hier am extremsten von gutem Wetter abhängig ist. Nicht zu verachten ist daher ein alternativer Plan, der relativ kurzfristig umgesetzt werden kann, damit bei schlechtem Wetter, nicht auch schlechte Laune herrscht. Vorsorgen kann man natürlich dadurch, dass etwa große Zelte gebucht werden können, die aufgestellt werden, und damit zumindest gegen Regen ausreichend Schutz bieten können. Wichtig ist zudem zu bedenken, dass im Freien für ausreichend Sanitäre Einrichtungen und Strom gesorgt sein sollte.

Man kann natürlich noch weitergehen und nicht nur draußen im Grünen heiraten, sondern auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen. Das Heiraten auf diese Weise ist aber vermutlich besser geeignet, wenn man eine kleine Hochzeitsgesellschaft zu versorgen hat, denn der organisatorische Mehraufwand steigt enorm: Alle Gäste müssen ausreichend Zeit haben und auch die Reise- und Bewirtungskosten an sich wollen getragen werden. Daher ist diese Wahl der Location eher was für Menschen, die alleine oder in einer sehr kleinen Gruppe zelebrieren wollen.

Dekoration – Schlicht aber schön

Eine Facette, die eng mit der Location zusammenhängt ist die Dekoration. Je nach Ort der Austragung ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten. Allgemeine Punkte, die sich eigentlich immer verändern lassen, sind etwa verschiedene Farbmuster. Dabei gibt es immer Farben, die besonders im Trend liegen und daher äußerst angesagt sind.

Daneben sollte man bedenken, dass nicht jede Farbe zu jeder Jahreszeit Sinn macht. So sind hellere oder dunklere Brauntöne eher im Herbst denkbar. Dagegen sind leichte Rosatöne perfekt geeignet für den Frühling. Gelb ist prädestiniert für eine warme Sommerhochzeit. Die Trendfarbe 2017 wird Grün sein. Dies wird sich akzentuiert auf der Tischdeko, den Hochzeitskarten, dem Brautstrauß oder der Hochzeitskleidung widerspiegeln.

Selbst bei auf den ersten Blick jahreszeitlich unabhängigen Aspekten spielt die Saisonalität also eine entscheidende Rolle, damit die Hochzeit herausragend wird. Wer einigermaßen viel Zeit hat, kann die Dekoration auch selbst anfertigen: hier sind der Fantasie und Kreativität quasi keine Grenzen gesetzt. Bereits aus einfachen Gegenständen kann eine tolle, individuelle Dekoration gezaubert werden. Und warum nicht auch den Aufstellungsort der Dekoration variieren? Wie oft sieht man schon Deko, die von der Decke hängt und hängende Gärten bildet? Man sollte jedoch beachten, dass weniger oft mehr ist: Nicht so dominante Formen und Farben sind in der Mehrheit der Fälle zu bevorzugen. Aber auch die Anzahl an sich sollte beachtet werden. Denn zu viel Deko wirkt unnatürlich beziehungsweise künstlich und sollte daher tunlichst vermieden werden.

Das Brautkleid und die Gäste-Garderobe

Was wäre eine Traumhochzeit, wenn die Braut komplett auf ihr Traumkleid verzichten würde? Natürlich unterscheiden sich Geschmäcker und manche wollen ohne Kleid heiraten, aber die Mehrheit wird vermutlich dem Kleid in den nächsten Jahren treu bleiben. Hier scheiden sich wiedermal auch die Geister. Als würde dies nicht reichen, unterliegen Brautkleider natürlich auch gewissen Trends und neuen Ideen. Brautmodendesigner sind in den meisten Fällen verantwortlich für die neuen Akzente und können als Inspirationsquelle herangezogen werden. Für das Jahr 2017 wird prophezeit, dass Spitzenkleider oder Kleider im Boho-Stil angesagt bleiben. Gegensätzlich dazu beschreitet der Industrial-Style neue Wege: klare und schlichte Formen und Linien in kühlen Farbtönen setzen eher auf modernes Understatement.

Neben der Wahl des angepassten Brautkleids sollten sich die Hochzeitsgäste aber auch passend kleiden. Falls eine Mottoparty geplant ist, sollte man sich natürlich an dem Motto orientieren. Aber es gibt auch viele Aspekte, die man tunlichst vermeiden sollte: Beispielsweise ist es ein No-Go Kleidung in der Farbe des Brautkleids zu wählen – Der Tag gehört der Braut. Dazu zählt auch eher auf Understatement zu setzen, damit man eben nicht der Braut die Schau stiehlt. Daher ist unbedingt auf auffälligen Schmuck, Hüte, Roben oder schrille Farben und Muster zu verzichten.

 

Bildquellen

1.) www.fotolia.com ©  IVASHstudio

2.) www.fotolia.com © elitravo

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