Hochzeitsessen - ein Fest der Sinne

Das Hochzeitsessen ist ein zentraler Bestandteil Ihrer Hochzeitsfeier. Ob Brunch, Büffet oder edles Menü: So wird die Hochzeit zum Fest der Sinne.

 

Sie werden zusammen mit Ihren Gästen viel Zeit beim Hochzeitsessen verbringen, eine sorgfältige Planung ist daher äußerst wichtig. Egal, ob Sie sich für einen gemütlichen Brunch, ein zwangloses Büffet oder ein komfortables mehrgängiges Menü entscheiden, der Erfolg hängt davon ab, den Geschmack möglichst vieler Ihrer Gäste zu treffen. Das gilt nicht nur bei der Essensauswahl, sondern betrifft den gesamten Charakter der Veranstaltung: Leger, luxuriös oder unkonventionell: Auch das Essen sollte in den Gesamtrahmen der Hochzeit passen.

Restaurant, Catering oder Eigenregie?

Grundsätzlich gilt es eine Entscheidung zu treffen, ob Sie das Hochzeitsessen ganz in fremde Hände geben (Hotel, Restaurant etc.) oder ob einiges im Rahmen einer Feier im privaten Bereich in Eigenregie übernommen wird.
Wenn Sie das Essen komplett extern vergeben, dann sollten Sie vorab detailliert die Einzelheiten mit dem Caterer oder Koch besprechen und die einzelnen Gänge nach Möglichkeit probieren. Auch wichtig: Was, außer dem Essen, beziehen Sie vom Caterer noch? Sie brauchen Besteck, Teller, Deko, Aschenbecher, Tischtücher und, und, und. Einfach eine Liste machen und mit dem externen Dienstleister absprechen.
Falls Sie einige Sachen in Eigenregie übernehmen, teilen Sie rechtzeitig die Helfer ein und sorgen Sie dafür, dass auch sie etwas zu essen und genügend Pause bekommen.

Der Trend - frisch, regional, saisonal

Der Trend der letzten Jahre geht zu frischen, saisonalen und regionalen Produkten. Nicht mehr Hummer, Kaviar und Gänsestopfleber stehen im Mittelpunkt (außer natürlich Sie heiraten in Connecticut, dem Iran oder dem Périgord). Sorgfältig ausgesuchte, natürliche Zutaten, mit Bedacht und Liebe zubereitet und serviert, garantieren einen ungetrübten Genuss.

Treffen Sie den Geschmack Ihrer Gäste

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst den Geschmack aller Ihrer Gäste treffen und denken Sie an Alternativen, sei es bei den Beilagen oder den Desserts. Ein Angebot für Vegetarier ist heutzutage schon Standard, auch bei ausländischen Gästen sollten eventuelle Speisevorschriften mitbedacht werden. Informieren Sie sich bei den Gästen vorab über eventuelle Allergien gegen bestimmte Lebensmittel und weichen Sie nach Möglichkeit auf Alternativen aus.

Nicht jeder weiß aufwendig zubereitete „exotische“ Spezialitäten zu würdigen, gerade Ältere sind oft für eher traditionellere Speisen dankbar, und denken Sie auch an die Kinder.

Vor- und Nachteile des Büffets

Ein Büffet gibt Ihnen die Möglichkeit, eine größere Vielfalt an Essen anzubieten, Heißes und Kaltes, Fleisch und Fisch, Exotisches und Bodenständiges, diverse Beilagen und Nachspeisen.

Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Gäste ohne Probleme an die Speisen kommen und es nicht zu Engpässen kommt. Die entstehende Unruhe, wenn alle Gäste aufstehen, um an das Büffet zu kommen, ist bei jüngeren Leuten eher unkompliziert und kann das Ganze auch etwas auflockern. Ältere bevorzugen es meist, bedient zu werden, gerade wenn sie nicht mehr ganz „trittsicher“ sind. In einem solchen Fall bitte an freundliche Helfer denken, die den älteren Gästen auf Rückfrage das gewünschte Essen an den Tisch bringen.

Die Getränke

Bei der der Getränkeauswahl orientieren Sie sich, vor allem was die Alkoholika betrifft, am Essensangebot. Die offerierten Wein- und Biersorten sollten zu den gewählten Speisen passen. Fragen Sie beim Koch nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Gibt es Sekt oder Champagner zur Begrüßung? Reichen Sie einen Aperitif bzw. Digestif? Verschiedene nicht alkoholische Alternativen runden das Ganze ab.

Die Deko macht die Feier rund

Auch hier, wie bei der ganzen Hochzeit, an das Gesamtbild denken: Blumenschmuck, Tischdeko, Hussen etc. sollten eine harmonische Einheit bilden, wobei einige gewollte „Auffaller“ sehr attraktiv sein können und schnell für Gesprächsstoff sorgen (und für gezückte Fotoapparate).

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